Segnen und Segen zu empfangen haben in der Bibel und in der Tradition der Kirche eine ganz große Bedeutung. Am Schluss der Messfeier empfangen die Gläubigen den Segen Gottes auf die Fürsprache des Priesters. Es ist aber letztlich immer Gott selbst, der den Segen gibt und spendet. Das griechische Wort segnen bedeutet wörtlich u.a. „gut reden“. Jemanden zu segnen, heißt also, ihm Gutes zu wünschen wie eine besondere Art der Fürbitte. Im Segen wird den Gläubigen die begleitende Nähe Gottes zugesagt. Der Segen ist also mehr als ein guter und frommer Wunsch. Dahinter steckt die verbindliche Zusage des Guten - die Zusage Gottes, die Menschen in ihrem Alltag zu begleiten und zu tragen.
Und wer selbst Segen empfangen hat, kann ihn auch weitergeben und so selbst zum Segen für andere werden.
Nachdem uns Gemeindereferentin Katja Richter seit Juni 2019 in die Elemente der Messfeier eingeführt hat, ist dieser Leitfaden abgeschlossen - nicht ohne ein Wort des Dankes für die vielen Erläuterungen. Sie bleiben weiterhin downloadbar und helfen uns ganz im Sinne der Autorin, dem Geheimnis der Messe näher zu kommen und unser Herz zu Gott bewusster zu erheben.